| 09.02.2009
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Leiharbeiter
werden zuerst entlassen |
Mercedes
in Ludwigsfelde hat alle Zeitarbeitsjobs abgebaut / Bundesweit
150 000 Stellen weniger
.....Der
Interessenverband der Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), der die
kleineren Betriebe der Branche vertritt, bezweifelt die BZA-Schätzung.
„Es gibt einen Rückgang, aber nicht in dieser Größenordnung“,
sagt Geschäftsführer Werner Stolz.....
Bei Mercedes-Benz in Ludwigsfelde
(Teltow-Fläming) hat der letzte Leiharbeiter im Januar das Werk
verlassen. „Wir beschränken uns jetzt ganz auf die
Stammbelegschaft“, sagt ein Sprecher. Im Sommer vergangenen
Jahres arbeiteten zusätzlich zu den 2600 regulär Beschäftigten
in dem Ludwigsfelder Werk noch rund 100 Arbeitskräfte, die von
Zeitarbeitsfirmen geschickt wurden.
Ein
ähnliches Bild bietet sich in anderen Betrieben der
Metallindustrie, etwa beim Automobilzulieferer Schaeffler in
Luckenwalde (Teltow-Fläming). „Wir haben schon im Herbst
begonnen, konzernweit die Zahl der Zeitarbeitskräfte zu
reduzieren“, erklärt ein Unternehmenssprecher. Die
Industriegewerkschaft Metall beobachtet die Entwicklung
aufmerksam. „Der Trend geht zu einem sehr deutlichen Abbau der
Leiharbeit“, sagt Hermann von Schuckmann, erster Bevollmächtigter
der IG Metall in Ludwigsfelde. Den Betroffenen drohe in der
Regel sehr schnell die Arbeitslosigkeit.
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Quelle:
© Märkische
Allgemeine / Von Ulrich Nettelstroth |
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| 11.02.2009 |
Mindestlohn
für Zeitarbeit benötigt noch Zeit |
Berlin (Reuters) - Der von
Union und SPD geplante Mindestlohn für etwa 700.000
Leiharbeiter wird nun endgültig nicht gemeinsam mit dem
Konjunkturpaket am Freitag vom Bundestag verabschiedet.
"Es
gibt weiter Verhandlungsbedarf", sagte ein Sprecher von
Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) am Dienstag zur Begründung.
"Wir streben weiterhin eine Einigung an."
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Quelle:
© Thomson
Reuters 2009 / Pressemeldung |
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| 11.02.2009 |
Die
Linke: Zeitarbeit Mindestlohn wäre ein
echtes Konjunkturprogramm |
Der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Klaus
Ernst, kritisiert die Unfähigkeit der Bundesregierung, die Einführung
eines Mindestlohns für Zeitarbeiter mit der Verabschiedung des
Konjunkturpakets II zu verbinden. Vor diesem Hintergrund
erneuert er die Forderung nach einem allgemeinen gesetzlichen
Mindestlohn:
“Das
Hickhack um den Mindestlohn für Zeitarbeiter ist unerträglich.
700.000 Beschäftigte und ihre Familien warten, aber der
Bundesarbeitsminister sieht noch Verhandlungsbedarf.
[weiter...] |
Quelle:
© DIE
LINKE / Pressestelle |
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| 11.02.2009 |
Chancen
durch Zeitarbeit |
Betriebe stellen sich im BIZ vor
Sascha
Brouwers musste eine Ausbildung zum Metallschlosser
abbrechen, weil seine Firma Pleite machte. Noch hat der 24-Jährige
keinen Job. Wie viele der 500 Besucher im
Berufsinformationszentrum, die Kontakte zu Zeitarbeitsfirmen
suchten.
Mit
Schlaglichtern wie „Wir bewegen Personal”, „flexibel
sein” oder „Lösungen auf Augenhöhe” warben
Betriebe um Mitarbeiter.
Sascha
Brouwers hat einige Scheine gemacht, darf Bagger wie auch
Radlader bedienen. Doch ohne Ausbildung ist es schwer, auf
die Schnelle einen Job zu finden. Obwohl viele der 20
Firmen, die sich gestern vorstellten, auch Helfer suchen,
die keine Facharbeiterausbildung haben.
Walter
Illbruck von Brinkhof Personaldienste GmbH kennt das Geschäft
seit über 40 Jahren. Sascha Brouwers konnte er zwar
wichtige Tipps geben, aber zu keinem Job verhelfen:
„Unsere Auftraggeber suchen nur Facharbeiter wie
Schlosser oder Elektriker.” Das Geschäft ist
schwieriger geworden. Illbruck: „Es ist gar nicht lange
her, da hatten wir viel Arbeit und keine Leute, heute
gibt's weniger Arbeit bei vielen Leuten.”
52
Mitarbeiter bei Brinkhof sind fest angestellt. Sie werden
auch dann weiterbeschäftigt, wenn sich keine Auftraggeber
finden. [weiter...]
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Quelle:
© WAZ
Duisburg / von Klaus Johann |
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| 13.02.2009 |
FAZ:
Zeitarbeit in der Krise |
Der Lackmustest für das
Stellenwunder
Isa Karadeniz
hat Glück im Unglück gehabt. Dass der 32 Jahre alte
Zeitarbeiter heute nicht arbeitslos ist, sondern bis Ende April
eine Schulung in Frästechnik durchlaufen kann, verdankt er
einem im Eiltempo aus dem Boden gestampften Sonderprogramm, mit
dem die Bundesregierung auch Leiharbeitern den Zugang zu
Kurzarbeit und Qualifizierung ermöglicht. Bundesarbeitsminister
Olaf Scholz (SPD) hofft angesichts der „Störung der
Gesamtwirtschaft“, damit die schlimmsten Verwerfungen am
Arbeitsmarkt verhindern zu können.
Denn die Schärfe und Härte
der Rezession drohen, die Beschäftigungserfolge der vergangenen
drei Jahre jäh zu zerstören. Und die Zeitarbeit, die zu
Spitzenzeiten drei von vier neuen Arbeitsplätzen geschaffen
hat, bekommt die Folgen besonders schnell zu spüren. Seit dem Höchststand
im vergangenen Juli mit 800.000 sank die Zahl der Beschäftigten
bis Dezember um 150.000. Und die Unternehmen rechnen für das
erste Halbjahr 2009 mit einem weiteren Minus von 9 Prozent.
Keine guten Aussichten für Zeitarbeiter wie Isa Karadeniz.
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Quelle:
© FAZ
/ von Sven Astheimer |
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| 13.02.2009 |
Arbeitsvertrag:
Was Sie bei einem Aufhebungsvertrag beachten sollten |
Die Frage: Wir möchten
mit mehreren Arbeitnehmern Aufhebungsverträge schließen. Wir
haben gehört, dass man dabei bestimmte Voraussetzungen beachten
muss. Andernfalls würde der Mitarbeiter eine Sperrfrist beim
Arbeitslosengeld erhalten. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt
sein?
Arbeitsvertrag:
Die wichtigsten Voraussetzungen beim Aufhebungsvertrag
Die
Antwort:
Das Thema „Sperrfrist“ können Sie tatsächlich umgehen.
Sind diese 3 Voraussetzungen erfüllt, gibt es keine Sperrfrist
bei der Arbeitsagentur:
1.
Die einvernehmliche Beendigung der Zusammenarbeit erfolgt
unter Einhaltung der für das Arbeitsverhältnis maßgeblichen Kündigungsfrist.
2.
Der Aufhebungsvertrag stellt klar, dass der Arbeitgeber
ohne den Aufhebungsvertrag
betriebsbedingt zum selben Zeitpunkt gekündigt hätte.
3.
Eine Abfindung liegt zwischen 0,25 und maximal 0,5
Bruttomonatsverdiensten pro Beschäftigungsjahr.
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Quelle:
© BWR
media / von Günter Stein - Chefredakteur |
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