Ein Service der Firma inprogress - Service für Zeitarbeit 
für die Branche Zeitarbeit und Personaldienstleistungen

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9. Kalenderwoche vom 23.02. - 01.03.2009
 
 
 
 
23.02.2009 Bis 2010 mehr als eine Million Zeitarbeiter

Trotz des akuten Einbruchs der Beschäftigtenzahlen in der Branche, glaubt Volker Enkerts, Präsident des Bundesverbandes Zeitarbeit (BZA), die Zeitarbeit werde in Deutschland „bis 2010 die Millionengrenze knacken“.

Der Zeitarbeiteranteil an den Erwerbstätigen, prognostiziert der Hamburger Unternehmer, werde sich von jetzt 1,6 Prozent bis 2015 verdoppeln. Von Juli bis Dezember 2008 reduzierte sich die Zahl ihrer Mitarbeiter nach Angaben des BZA von 821.000 auf 657.000 – ein Rückgang um 20 Prozent.

Optimistisch ist Enkerts auch, was einen Mindestlohn betrifft.   [weiter...]


Quelle: © Wirtschaftswoche.de /

23.02.2009 Der Entschädigungsanspruch nach § 15 II AGG und das so genannte "AGG-Hopping"

Neues Urteil zum § 15 AGG

Zum Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) am 18. August 2006 wurde von verschiedenen Seiten vor einer Klagwelle und am Ende gar amerikanischen Verhältnissen gewarnt. In den USA haben Diskriminierungsklagen Konjunktur. Unternehmen sind von amerikanischen Gerichten bereits zur Zahlung von mehrstelligen Millionenbeträgen verurteilt worden. Grund für die Besorgnis, dass mit dem AGG auch in Deutschland die Freude an Diskriminierungsklagen steigen könnte, war vor allem § 15 Abs. 2 AGG.

Die Regelung sieht bei Verstößen gegen das Benachteiligungsverbot – neben dem Anspruch auf Schadensersatz nach § 15 Abs. 1 AGG – einen Entschädigungsanspruch gegen den Arbeitgeber vor.   [weiter...]

Quelle: ©   Verlag Dashöfer / Rechtsanwalt, LL.M. Florian Feistritzer (Taylor Wessing, Hamburg)

25.02.2009 Entspringt die Höhe einer Abfindung dem reinen Verhandlungspoker?

Die meisten Rechtstreitigkeiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber um die Beendigung des gemeinsamen Arbeitsverhältnisses enden durch einen Abfindungsvergleich

Die Höhe der Abfindung ist dabei im Regelfall das Ergebnis zäher und zumeist langer Verhandlungen der Parteien. Hierbei spielen neben rein rechtlichen Beurteilungen unter anderem steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Art auch psychologische Faktoren und wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Parteien sowie der Zustand der Wirtschaft insgesamt eine entscheidende Rolle. Nicht zuletzt sind Erfahrung und Geschick der Verhandlungsführer auf beiden Seiten entscheidende Faktoren für den Preis, den der Arbeitgeber letztlich zu zahlen bereit ist. Ausgangspunkt der Überlegungen zur erzielbaren Abfindungshöhe ist zumeist der sogenannte Regelsatz, als Faustformel zur Bemessung der Abfindungshöhe.   [weiter...]


Quelle: ©   Verlag Dashöfer / (prcenter.de) Rechtsanwalt Dr. jur. Frank Sievert, Hamburg

25.02.2009 Eine Kündigung, die im Papierkorb landet ist trotzdem rechtmäßig!

Frage: Wir mussten uns von einem  Mitarbeiter trennen. Das Kündigungsschreiben wurde im Beisein von Zeugen persönlich übergeben. Ohne es anzuschauen wurde es wortlos zerknüllt und im Papierkorb entsorgt. Gilt die Kündigung jetzt trotzdem als zugegangen?

Antwort: Eindeutige Antwort: Ja. Das nachfolgend erwähnte Gerichtsurteil kann als Beispiel herangezogen werden. Dabei ging es um folgenden Fall:

Rheinland-Pfalz – Ein Mitarbeiter hatte die Kündigung seines Arbeitgebers zwischen  Werbeprospekten in seiner Post übersehen und das Schreiben offensichtlich mit den Werbebriefen in den Müll geworfen. Die dadurch verspätet erhobene Kündigungsschutzklage wiesen die Richter ab.

Begründung:

Eine Kündigung geht einem Mitarbeiter an dem Tag zu, an dem das Schreiben in seinen Briefkasten geworfen wird (Einwurf-Einschreiben, Bote oder dergl.). Geht ein Arbeitnehmer mit seiner Post nicht sorgfältig genug um und versäumt er deswegen die 3-wöchige Klagefrist, geht dies zu seinen Lasten, so das Gericht (LAG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 12.03.2007, 11 Ta 217/06).

Mit der Überreichung des Kündigungsschreibens im Beisein von Zeugen, bitte zumindest mit einer Aktennotiz dokumentieren, hat der Arbeitgeber alles richtig gemacht.


Quelle: ©   inprogress - Service für Zeitarbeit / Klaus Spazier

27.02.2009 Krise in der Zeitarbeit = Bildung für alle


Etliche Zeitarbeitsfirmen setzen vermehrt auf Aus- und Weiterbildung. Denn je qualifizierter die Mitarbeiter sind, desto leichter sind sie zu vermitteln. Wer die richtige Qualifiktion mitbringt, wird länger beschäftigt und hinterlässt zufriedene Kunden.

Tagsüber sitzt Annette Milkereit an ihrem Schreibtisch bei der Telekom in Darmstadt. Zusammen mit ihren Kollegen arbeitet die angehende Expertin für Online-Handel in der Redaktion des Internetportals von T-Online. Abends, wenn die anderen ihren Feierabend genießen, sitzt sie zu Hause am Schreibtisch und lernt. Die 34-Jährige absolviert gerade die Zusatzausbildung "Onlinehandel und Mobile Commerce" am Institut für Lernsysteme (ILS). 

Es gibt aber noch einen weiteren Unterschied zwischen ihr und den Telekom-Kollegen. Annette Milkereit ist Zeitarbeiterin. Ihr Arbeitgeber ist nicht die Telekom, sondern DIS. Das Zeitarbeitsunternehmen hat für die junge Frau auch die Kosten für den Lehrgang übernommen.   [weiter...]


Quelle: ©   Handelsblatt / von Til Knipper

27.02.2009

Arbeitsagenturen unterstützen bei der Beschäftigungs- und Fachkräftesicherung


Regionales Branchengespräch der Regionaldirektion Berlin - Brandenburg zur Zeitarbeit

Am 25. Februar 2009 fand in der Regionaldirektion Berlin – Brandenburg das erste Branchengespräch des Jahres mit der Zeitarbeitsbranche statt. Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Beschäftigungs- und Fachkräftesicherung in Zeiten ungünstiger wirtschaftlicher Entwicklungen. Besprochen wurden insbesondere rechtliche Möglichkeiten der Gewährung von Kurzarbeitergeld an Zeitarbeitsunternehmen, die Sicherung der Qualifikation der Beschäftigten und rechtliche Änderungen im Rahmen des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung. An dem gemeinsamen Austausch nahmen Arbeitgeber, Vertreter der Verbände, der Landespolitik sowie der Arbeitsagenturen aus Berlin und Brandenburg teil.

Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Margit Haupt – Koopmann, sagte nach diesem Gespräch: „Personaldienstleister spüren die Auswirkungen konjunktureller Schwankungen meist eher, als andere Branchen. Mit fast 38.000 Beschäftigten spielt der Wirtschaftszweig eine wichtige Rolle für die Region Berlin - Brandenburg.   [weiter...]


Quelle: ©   Regionaldirektion der BA für Berlin - Brandenburg / Pressemitteilung