| 09.03.2009
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Tag
der Zeitarbeit in Karlsruhe |
Trotz negativer Wirtschaftsnachrichten bietet Zeitarbeit gute
Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz. Informationen aus erster
Hand und die Gelegenheit, Gespräche über Perspektiven, Chancen
und Problemen der Zeitarbeit zu führen, gibt es am Tag der
Zeitarbeit am Donnerstag, 12. März 2009 von 10.00 – 16.00 Uhr
in der Agentur für Arbeit Karlsruhe.
Mehr als 30
Zeitarbeitsunternehmen der Technolgieregion Karlsruhe stellen
sich vor, machen auf die aktuellen Stellenangebote aufmerksam
und informieren über Arbeitsbedingungen,
Einstellungsvoraussetzungen und Konditionen. [weiter...]
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Quelle:
© news-aus-baden.de
/ von mr |
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| 09.03.2009 |
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MÜNCHEN. Der niederländische Personaldienstleister Randstad
erwartet einen spürbaren Anstieg der Zeitarbeit in Deutschland.
"Nach der Krise werden mehr Zeitarbeiter beschäftigt sein
als zuvor", sagte Konzernchef Ben Noteboom im Gespräch mit
dem Handelsblatt. Mittelfristig geht Randstad von einer Million
Menschen aus, die in Deutschland bei Personaldienstleistern
unter Vertrag stehen werden. Derzeit arbeiten in Deutschland 650
000 Menschen für Zeitarbeitsfirmen.
Kurzfristig steht die Branche
aber massiv unter Druck. Seit Sommer 2008 sind in Deutschland
rund 100 000 Stellen verlorengegangen, vor allem in der
Autoindustrie und bei den Zulieferern brennt es lichterloh. Die
Krise hat den Schweizer Marktführer Adecco und Randstad im
vierten Quartal europaweit tief in die roten Zahlen gerissen.
Der Trend ist nicht gestoppt: "Im Januar und Februar sind
unsere Umsätze noch einmal um 24 Prozent eingebrochen",
sagt Noteboom. "Eine Erholung ist schwer zu
prognostizieren." Ob Randstad in diesem Jahr schwarze
Zahlen schreibt, lässt Noteboom offen. Randstad ist mit einem
Jahresumsatz von 14 Mrd. Euro weltweit die Nummer zwei hinter
Adecco, dessen Erlöse sich auf 20 Mrd. Euro summieren.
[weiter...]
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Quelle:
© Handelsblatt
/ von
Markus Fasse |
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| 09.03.2009 |
Adecco
leidet unter dem Marktumfeld |
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Die Zeitarbeitsbranche hat es naturgemäß nicht leicht in
Phasen, in denen Firmen unter Überkapazitäten leiden. Daher
ist auch der weltgrößte Personalvermittler Adecco im
vergangenen Jahr durch die Wirtschaftskrise gebremst worden.
MÜNCHEN. Der
scharfe Einbruch in der Industrie macht den
Personaldienstleistern einen Strich durch die Rechnung. Adecco,
der weltgrößte Personaldienstleister, ist überraschend im
vierten Quartal in die roten Zahlen gerutscht und gibt einen düsteren
Ausblick für das laufende Jahr. „Der Januar lag 25 Prozent
unter dem Vorjahr, und der Februar sieht in manchen Ländern
noch einen Tick schlechter aus“, sagte Adecco-Chef Dieter
Scheiff am Mittwoch.
Bereits Ende
Februar hatte auch der niederländische Konkurrent Randstad rote
Zahlen für das Schlussquartal vorgelegt und die Dividende
gestrichen. Ebenso wie Randstad bestreitet bestreitet Adecco
rund die Hälfte seiner Erlöse mit Industriekunden. Ein Drittel
der Umsätze kommt aus Frankreich, rund sieben Prozent aus
Deutschland. Besonders schlimm erwischte es die Märkte in
Spanien mit einem Rückgang um 30 Prozent, Italien brach gar um
35 Prozent ein. In Deutschland hielt sich der Rückgang mit 13
Prozent in Grenzen. [weiter...] |
Quelle:
© Handelsblatt
/ von Markus Fasse |
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| 11.03.2009 |
Zeitarbeit
unter Druck |
Personaldienstleister: Entlassen,
aber auch qualifizieren
Mit Kurzarbeit, Abbau von Zeitkonten und Urlaubsabgeltung
reagieren Personaldienstleister in Ehingen auf die Krise. Es
gibt auch Entlassungen, doch sie stehen, wird versichert, ganz
am Ende der Maßnahmen.
"Zeitarbeit ist nicht der
Jobkiller." Mit diesem Satz korrigiert Paul Junginger von
der Agentur für Arbeit in Ehingen das verbreitete Bild von
Personaldienstleistern. Wenn deren Kunden wegen der Krise
Leiharbeiter zurückschicken, "spüren diese Firmen die
Konsequenzen genauso wie andere", sagt Junginger, und müssten
sich dem Markt anpassen, sie greifen nach seiner Darstellung
aber auch zu den gleichen Instrumenten. Soll heißen: Es gibt
Entlassungen, aber auch Kurzarbeit, Abbau von Zeitkonten und
Urlaubsabgeltung.
"Wir
sind in intensiven Gesprächen mit den Personaldienstleistern",
sagt Junginger, "dass auch sie die Kurzarbeit für die
Qualifizierung ihrer Beschäftigten nutzen." Die Angebote
reichen vom Staplerschein bis zu CAD-Kursen. Milivoj Milosevic
vom Personal-Service Ehingen (PSE) bestätigt, dass er auf
diese Weise 35 seiner 280 Mitarbeiter hat fördern können,
zum Beispiel vom Lageristen zum Schweißer. [weiter...]
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Quelle:
© südwest
aktiv / von ANDREAS HACKER |
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| 11.03.2009 |
Konjunkturpaket
II: Gesetzgeber verpflichtet Arbeitgeber zur Korrektur der
Lohnabrechnung |
Nach den Regelungen des 2.
Konjunkturpakets ist bereits bei der Lohnabrechnung für den
Monat März der Lohnsteuerabzug nach dem neuen Steuertarif
vorzunehmen. Die Abrechnungen für Januar und Februar sind
grundsätzlich zu korrigieren.
Das
Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität (2.
Konjunkturpaket) ist nicht wie ursprünglich vorgesehen
allgemein zum 1.7.2009 in Kraft getreten, sondern hinsichtlich
eines Großteils seiner Regelungen bereits mit seiner
Bekanntgabe im Bundesgesetzblatt (vgl. Artikel 19 des 2.
Konjunkturpakets v. 2.3.2009, BGBl 2009 I S. 416). Dies gilt
insbesondere für den neuen Steuertarif 2009.
Damit
hat der Arbeitgeber bereits bei der Lohnabrechnung für den
Monat März den Lohnsteuerabzug nach dem neuen verbesserten
Steuertarif durchzuführen. Für die noch nach der alten
Tarifformel abgerechneten Lohnzahlungszeiträume Januar und
Februar sieht das Gesetz folgende Verfahrensweise vor:
Verpflichtung
zur rückwirkenden Korrektur bei maschineller Lohnabrechnung
[weiter...] |
Quelle:
© Haufe
Personal / |
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| 12.03.2009 |
Kündigungsschutz
in Deutschland verursacht 7,5 Milliarden Euro Kosten pro Jahr |
Ein Argument für die
Zeitarbeit:
Das IW Köln teilte vor
Kurzem mit, dass der Kündigungsschutz die deutsche Wirtschaft
teuer zu stehen kommt (wir berichteten). Lesen Sie hier einen
Kommentar dazu von Taylor Wessing.
In
einer Pressemitteilung vom 10. Februar 2009 hat das Institut der
deutschen Wirtschaft (IW) die Ergebnisse einer repräsentativen
Unternehmensbefragung mitgeteilt, welche das Institut zusammen
mit der IW Consult durchgeführt hatte. Danach kosten die
Regelungen zum Kündigungsschutz die deutsche Wirtschaft rund
7,5 Milliarden Euro im Jahr. Für die Studie wurden rund 1.800
Unternehmen befragt. Dabei wurde sich auf Firmen mit mehr als
zehn Mitarbeitern beschränkt, da nur diese in den betrieblichen
Geltungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) fallen
(vgl. § 23 Abs. 1 KSchG).
Die Kosten im Einzelnen
Die
ermittelten Kosten in Höhe von jährlich 7,5 Milliarden Euro
setzen sich wie folgt zusammen: [weiter...] |
Quelle:
© Verlag
Dashöfer / Fachanwalt für Arbeitsrecht Marc André Gimmy (Taylor
Wessing, Düsseldorf) |
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| 13.03.2009 |
Verleih
von Zeitarbeitern ohne Erlaubnis an Baufirmen - mildes Urteil für
Handwerkerschaft und den Ex-Chef |
Gericht: Schwarzarbeit erwiesen – Geldstrafen
Die Kreishandwerkerschaft (KH)
Wolfsburg und ihr Ex-Geschäftsführer wurden gestern vom
Amtsgericht Braunschweig verurteilt. Sie hatten ohne Erlaubnis
Zeitarbeitnehmer an Baufirmen verliehen (WN berichteten ausführlich).
Auf Grund der Selbstanzeige
eines Mitarbeiters der KH wurden 2005 die Geschäftsräume vom
Braunschweiger Zollamt durchsucht. Aus den beschlagnahmten Akten
ergab sich, dass über die Tochterfirma "Zeitarbeit
Handwerk GmbH" zwischen 2002 und 2005 illegal 75
Zeitarbeitnehmer an 29 Bauunternehmen vermittelt wurden.
Der Zoll verhängte daraufhin
ein Bußgeld in Höhe von 330 000 Euro gegen die KH, der
damalige Geschäftsführer Karl-Heinz Duwe sollte 34 000
Euro zahlen. Dagegen klagten die Betroffenen. [weiter...] |
Quelle:
© Braunschweiger
Zeitung / newsclick.de / von Hendrik Rasehorn |
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