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für die Branche Zeitarbeit und Personaldienstleistungen

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39. Kalenderwoche vom 21.09. - 27.09.2009
 
 
 
 
21.09.2009 Zeitarbeit als Erfolgsfaktor in der Krise: Hintergrundgespräch auf der Zukunft Personal in Köln

Der Bundesverband Zeitarbeit vermeldet für Juli und August einen weiterhin positiven Trend für seine Branche. Nahezu alle Mitgliedsfirmen berichten von Neueinstellungen, teilweise mit zweistelligen Zuwachsraten. Die Branche dürfte nun wieder bei über 550.000 Zeitarbeitern liegen.

Damit stabilisiert die Zeitarbeit nicht nur den Arbeitsmarkt - sie gibt Unternehmen auch die Chance, flexibel auf verbesserte Auftragslagen zu reagieren. Längst werden auch qualifizierte Jobs über Zeitarbeit vergeben. Und längst nutzen viele Berufseinsteiger lieber die Zeitarbeit, um verschiedene Branchen und Unternehmen kennenzulernen als unbezahlte Praktika zu absolvieren.  
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Quelle: ©  FinanzNachrichten.de   /   von (ots)

21.09.2009 Bundesrat lehnt Antrag gegen Zeitarbeit ab


Der Bundesrat hat auf seiner heutigen Sitzung den Antrag des Bundeslandes Bremen für neue und vor allem massive Regulierungen der Zeitarbeitsbranche abgelehnt.

Das Land Bremen wollte u. a., dass eine Höchstüberlassungsdauer von 24 Monaten und ein Synchronisationsverbot wieder im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) aufgenommen werden. Außerdem sollte der Gleichbehandlungsgrundsatz von Zeitarbeitskräften mit Stammmitarbeitern ab dem ersten Tag des Einsatzes greifen. Zeitarbeitstarifverträge sollten dagegen nur noch in so genannten verleihfreien Zeiten und bei der Überlassung in Unternehmen ohne eigene oder schlechtere tarifliche Regelungen gelten.   [weiter...]


Quelle: ©   AMP   /   Pressemitteilung

21.09.2009 Keine regelmäßige Arbeitsstätte beim Kunden, Dienstreisepauschale kann angesetzt werden!


Leiharbeit und Outsourcing: 

Leiharbeiter und outgesourcte Arbeitnehmer verrichten ihre Tätigkeit nicht im Betrieb ihres Arbeitgebers, sondern bei dessen Auftraggeber (Kunde des Arbeitgebers). Nach dem Urteil des Bundesfinanzhof vom 09.07.2009 (Az.: VI R 21/08) dürfen die täglichen Fahrten zu den betrieblichen Einrichtungen des Auftraggebers deshalb mit den tatsächlichen Kosten oder der Dienstreisepauschale (pro gefahrenen Kilometer = 0,30 €) abgerechnet werden. 

Diese Frage war bislang noch nicht endgültig geklärt. Das Niedersächsische Finanzgericht (Az. 12 K 611/04) war der Meinung gewesen, der Einsatzort beim Auftraggeber könne zur regelmäßigen Arbeitsstätte werden, wenn der Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum dauernd und immer wieder dort tätig sei. Als Faustregel galt: Wenn es dem Arbeitnehmer zuzumuten war, den Wohnsitz seiner Familie in die Nähe des Einsatzortes zu verlegen, dann befinde sich dort auch die regelmäßige Arbeitsstätte..... (weiter... hier haben wir die Pressemitteilung im pdf-Format für Sie hinterlegt >>>>>)


Quelle: ©   Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine   /   Pressemitteilung

24.09.2009 Land Berlin: Neues Vergabegesetz sieht Mindestlohn von 7,50 Euro vor

Wachschützer und Zeitarbeiter können bei der Erfüllung von öffentlichen Aufträgen des Landes Berlin ab dem kommenden Jahr mit mehr Geld rechnen. 

Knapp 18 Monate nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hat der Berliner Senat am Dienstag eine Novelle für das Berliner Vergabegesetz beschlossen. Berlin vergebe damit in Zukunft öffentliche Aufträge nur noch an Unternehmen, wenn eine Mindestentlohnung von 7,50 Euro gezahlt werde, sagte Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke). Darüber hinaus müssten die tarifvertraglichen Verpflichtungen aus dem Arbeitnehmerentsendegesetz beachtet werden.   [weiter...]


Quelle: ©   Berlin online   /   ddp

24.09.2009

Personalentwicklung: Zu den schwarzen Schafen will niemand


Unternehmen mit schlechtem Image haben Probleme bei der Personalgewinnung. Kluge Köpfe nutzen die Karrierechancen

"Mit unseren zusätzlichen Leistungen möchten wir unser Ziel unterstützen, die Besten für unser Unternehmen zu gewinnen und zu halten." In den Stellenangeboten auf den Jobseiten der British American Tobacco Gruppe wird nüchtern formuliert. Tatsächlich jedoch versteckt sich hinter dem Versprechen auf attraktive Gehälter eine weit größere Problematik als auf den ersten Blick vermutet. Denn B.A.T. gehört zu den Unternehmen, die schon von Haus aus mehr anbieten müssen als vergleichbare Arbeitgeber. Der Grund: B.A.T. leidet unter einem schlechten Image.......

........Der Personaldienstleister Adecco beispielsweise löst das Problem so, in dem er sein Angebot als Arbeitsform der Zukunft verkauft. Tenor: Die böse Außenwelt hat es noch nicht verstanden, aber wer zu Adecco kommt, ist seiner Zeit voraus.......

[Interessiert Sie der ganze Text, folgen Sie bitte diesem Link >>>>>]


Quelle: ©   ZEIT online   /

25.09.2009 IG BAU droht mit Streiks bei den Gebäudereinigern


Nach Medienberichten laufen im Gebäudereinigerhandwerk die Vorbereitungen für Streiks.

Die Streikvorbereitungen liefen schon auf vollen Touren, verkündete gestern der Vorstand der IG Bau Agrar Umwelt (IG BAU), Frank Wynands. Ab 1. Oktober 2009 soll es darüber eine Urabstimmung geben, deren Ergebnis bis Mitte des Monats vorliegen könnte. Bereits Mitte nächster Woche werde in Frankfurt/M. eine Bundesstreikzentrale installiert. Ende September endet die Friedenspflicht, so dass es erste Warnstreiks bundesweit schon ab Anfang Oktober geben könnte.

Hintergrund der Streikvorbereitungen der IG BAU ist, dass Ende September 2009 sowohl der Mindestlohntarifvertrag für Gebäudereiniger ausläuft als auch die Rechtsverordnung des Bundesarbeitsministers, mit der der Mindestlohntarifvertrag über das Arbeitnehmer-Entsendegesetz für allgemeinverbindlich erklärt wurde. Damit stünde allen nicht tarifgebundenen Unternehmen die Möglichkeit offen, mit ihren Mitarbeitern andere Löhne zu vereinbaren.   [weiter...]


Quelle: ©   AMP   /   Pressemitteilung