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Der im
Juli 2008 vereinbarte Tarifvertrag mit der CGZP sieht zum
01.07.2009 die letzte Erhöhungsstufe vor. Im Westen steigen die
Entgelte um 2 %, im Osten um 2,5 %.
Als weiterer Punkt ist zu beachten, dass sich in den
Entgeltstufen 1 bis 3 die 9,5 %ige Absenkungsmöglichkeit auf 4
Monate verkürzt. Bei den übrigen Entgeltgruppen bleibt es bei
6 Monaten.
Obwohl im Moment das Klima für Lohnerhöhungen nicht gerade
günstig ist, hat man von Seiten des AMP darauf verzichtet, in
Verhandlungen mit der CGZP einen Aufschub der Vereinbarung zu
erreichen. Hervorzuheben ist nach wie vor die Laufzeit der
Vereinbarung bis zum 30.06.2010, die den Firmen eine gewisse
Planungssicherheit ermöglicht.
Durch diese Lohnerhöhung des AMP ergibt sich eine neue
Situation in der Tariflandschaft. Die Löhne der 3 großen
Tarifverträge rücken enger zusammen. In mehreren Lohngruppen
hat jetzt der Tarifvertrag des iGZ mit dem DGB sozusagen die
rote Laterne übernommen. Während die Firmen, die den iGZ
Tarifvertrag anwenden, einen Einstieg in der untersten
Lohngruppe von 7,31 Euro nutzen können, liegt der Einstieg beim
AMP jetzt bei 7,35 Euro. So setzt sich das bei der Mehrzahl der
Lohngruppen fort, in denen mit dem iGZ/DGB Tarifvertrag jetzt
die niedrigsten Löhne in der Zeitarbeit bezahlt werden.
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