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| 09.03.2010
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Jetzt
auch die neuen Tarife BZA/DGB
„in trockenen Tüchern“ – iGZ verhandelt am 15. März
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Der Bundesverband
Zeitarbeit (BZA) und die Tarifgemeinschaft Zeitarbeit des Deutschen
Gewerkschaftsbundes haben sich heute auf neue Entgelte für die
Zeitarbeitsbranche geeinigt. Das heutige Verhandlungsergebnis beendet
mangels Erklärungsfrist eine lange und intensive
Verhandlungsrunde.
Die
tarifvertraglichen Neuerungen treten am 01. Juli 2010 in Kraft und
gelten bis zum 31.10.2013. Der Tarifabschluss sieht eine Erhöhung
aller Entgeltgruppen in vier Schritten vor. Das Tarifniveau steigt
insgesamt in der Entgeltgruppe 1 im Westen auf EUR 8,19 und im Osten
auf EUR 7,50.
(Erläuterung
der Redaktion: Mit dem Tarifabschluss steigen die Entgelte in
Lohngruppe I nach einem Stufenplan im Westen von aktuell 7,38 Euro bis
zum 1. November 2012 auf 8,19 Euro pro Stunde, im Osten von 6,42 Euro
im gleichen Zeitraum auf 7,50 Euro.
Für die weiteren Entgeltgruppen wurden prozentuale Erhöhungen
vereinbart: zum 1. Juli 2010 um 2,5 Prozent, zum 1. Mai 2011 um
weitere 2,5 Prozent, zum 1. November 2011 um 1,74 Prozent und zum 1.
November 2012 erneut um 2,5 Prozent.)
Nachdem
der spezielle Mindestlohntarifvertrag Ende 2008 ohne Nachwirkung
ausgelaufen war, haben die Tarifvertragsparteien heute einen neuen
Mindestlohntarifvertrag verhandelt und sich dabei auf die Entgelte der
Entgeltgruppe 1 verständigt. [weiter
zur Pressemitteilung...]
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Quelle:
© BZA
/ Pressemitteilung |
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| 09.03.2010 |
Mindestlohn
für Gebäudereiniger tritt in Kraft |
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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
hat den Mindestlohntarifvertrag
für das Gebäudereinigerhandwerk heute am 09.03.2010 im
Bundesanzeiger (Ausgabe Nr. 37) veröffentlicht. Damit tritt der
Mindestlohn-Tarifvertrag per Rechtsverordnung ab morgen,
Mittwoch den 10. März 2010 zwingend in Kraft.
Die
rund 830.000 Gebäudereiniger haben ab sofort Anspruch auf einen
flächendeckenden Mindestlohn. Demnach müssen die Arbeitnehmer
in den alten Bundesländern mindestens 8,40 Euro, in den neuen Ländern
6,83 Euro erhalten. [weiter...] |
Quelle:
© iGZ
/ Pressemitteilung |
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| 10.03.2010 |
Gebäudereiniger
- Mindestlohn und raue Sitten |
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Arbeitskräftemangel in der Branche - trotz Mindestlohn
Gewerkschaften
und Betriebsräte kritisieren die Arbeitsbedingungen bei Gebäudereinigern.
Die
Gebäudereiniger haben dafür lange gestreikt im vergangenen
Herbst. Am heutigen Dienstag wird im Bundesanzeiger der neue
Tarifvertrag veröffentlicht. Darin enthalten ist der neue
Mindestlohn für etwa 800 000 Gebäudereiniger bundesweit, rund
36 000 davon in Berlin: 8,40 Euro pro Stunde. „Damit haben wir
einen attraktiven Tariflohn“, sagt die Sprecherin der Berliner
Gebäudereinigungsinnung, Tanja Cujic. Tatsächlich gibt es
niedrigere tarifliche Stundenlöhne in Deutschland – um oder
sogar unter sechs Euro. Und dennoch hat die Branche ein massives
Problem: Sie findet nicht genügend Arbeitskräfte .
Mit
einem drastischen Fall machte Stephan Schwarz, Handwerkskammerpräsident
in Berlin und selbst Reinigungsunternehmer, auf das Problem der
Branche aufmerksam. In Berlin mit Zehntausenden von
Langzeitarbeitslosen, so klagte Schwarz, habe er unter 130 vom
Jobcenter vorgeschlagenen Personen nur eine Frau für sein
Unternehmen gewinnen können – obwohl er 100 Stellen zu
besetzen hat. Ein extremer Fall, aber auch nicht ungewöhnlich,
bestätigt Cujic. Ebenso wie Schwarz führt sie als Begründung
die Arbeitsbedingungen ins Spiel: auf verschiedene Tageszeiten
verteilte Arbeitszeiten, die harte körperliche Anstrengung.
Beide Unternehmer sehen aber auch eine generelle
Arbeitsunwilligkeit als Ursache. [weiter...] |
Quelle:
© tagesspiegel.de
/ von Anna Sauerbrey |
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| 11.03.2010 |
Handelsblatt:
Tarifwettlauf schraubt Löhne in der Zeitarbeitsbranche hoch |
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Der Christliche
Gewerkschaftsbund hatte den Deutschen Gewerkschaftsbund bereits
überholt – nun folgt der Konter. Der neue Vertrag zwischen
DGB und dem Bundesverband Zeitarbeit hat schrittweise Lohnerhöhungen
bis 2013 zur Folge. Die Einstiegslöhne steigen um bis zu 17
Prozent.
Ein
beispielloser Konkurrenzkampf um die tarifpolitische Vormacht
treibt die Löhne in der Zeitarbeitsbranche hoch. Wenige Tage
nach einem bereits bemerkenswerten Tarifabschluss im Lager des
Christlichen Gewerkschaftsbundes (CGB) haben sich die
Platzhirsche vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) nun wieder an
die Spitze gesetzt: Sie verständigten sich am Dienstag mit den
Arbeitgebern vom Bundesverband Zeitarbeit (BZA) auf einen neuen
Vertrag, der schrittweise Lohnerhöhungen um bis zu 17 Prozent
vorgibt.
[weiter...] |
Quelle:
© Handelsblatt
/ von Dietrich Creutzburg |
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