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Tarifvertrag
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Regelungsbereich |
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I.
Altersvorsorge |
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iGZ/DGB |
Anspruch
auf Finanzierung einer betrieblichen Altersvorsorge (§6
Entgeltrahmentarifvertrag) |
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BZA/DGB |
Entgeltumwandlungsklausel:
Bis zu 4 % der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze |
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AMP/CGB |
Entgeltumwandlungsklausel:
Bis zu 4 % der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze |
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. |
II.
Arbeitszeiten |
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iGZ/DGB |
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BZA/DGB |
wie
bei iGZ/DGB |
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AMP/CGB |
wahlweise:
Jahres-, durchschnittliche Monats-, oder Wochenarbeitszeit;
alternativ: Monatsarbeitszeit bei 20/21/22/23 Arbeitstagen |
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. |
III.
Arbeitszeitkonten |
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iGZ/DGB |
müssen
eingerichtet werden;
Höchstgrenze Guthabenstunden: 150 Stunden;
Höchstgrenze Minusstunden: 21 Stunden; |
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BZA/DGB |
Bis
150 Stunden ohne Insolvenzversicherung
Bis 200 Stunden mit Insolvenzversicherung
Bis 230 Stunden bei saisonalen Schwankungen
Keine Begrenzung im Minusbereich |
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AMP/CGB |
können
geführt werden; wenn ja
Höchstgrenze Guthabenstunden: 250 Stunden
Höchstgrenze Minusstunden: 100 Stunden
Dispositionsrecht des Arbeitgebers bis zur 120. Stunde
Wahlrecht des Mitarbeiters ab der 121. Stunde |
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. |
IV.
Ausschlussfristen |
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iGZ/DGB |
1
Monat nach Fälligkeit ggü Vertragspartner geltend machen,
1 Monat später gerichtlich (zweistufig) |
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BZA/DGB |
Einstufig:
2 Monate ab Fälligkeit |
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AMP/CGB |
Ansprüche
können schriftlich innerhalb von 3 Monaten ab Fälligkeit
geltend gemacht werden |
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. |
V.
Befristung |
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iGZ/DGB |
Keine
Abweichung zu TzBfG |
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BZA/DGB |
Befristung
ohne Sachgrund: höchstens 2 Jahre, höchstens 4
Verlängerungen |
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AMP/CGB |
Befristung
ohne Sachgrund: bis zu 3 Jahren bei höchstens 4 Verlängerungen |
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VI.
Unproduktive Zeiten |
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. |
1.
Urlaub |
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iGZ/DGB |
Bis
6 Monate: BurlG
Im 1. Jahr: 24 Arbeitstage
Im 2. Jahr: 25 Arbeitstage
Im 3. Jahr: 26 Arbeitstage
Im 4. Jahr: 28 Arbeitstage
Ab dem 5. Jahr: 30 Arbeitstage
"Zwölftelungsprinzip"
Urlaubsentgelt: BUrlG |
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BZA/DGB |
Wie
bei iGZ/DGB |
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AMP/CGB |
Bis
zu 6 Monaten: nach BurlG
Ab dem 7. Monat bis zu einem Jahr: 24 Arbeitstage
Bis zu zwei vollendeten Kalenderjahren: 25 Arbeitstage
Bis zu drei vollendeten Kalenderjahren: 26 Arbeitstage
Ab dann: 27 Arbeitstage
Urlaubsentgelt: Tarifentgelt plus Zuschläge für Sonn-,
Feiertags, Nachtarbeit sowie die Einsatzzulage und regelmäßig
zusätzlich zu zahlenden Entgeltbestandteilen |
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. |
2.
Krankheit |
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iGZ/DGB |
Entgeltfortzahlungsgesetz |
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BZA/DGB |
Entgeltfortzahlungsgesetz |
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AMP/CGB |
Tarifentgelt
auf Basis der tarifl. Mindestarbeitszeit, tarifliche und
außertarifliche Zuschläge und Zulagen bleiben
unberücksichtigt |
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. |
VII.
Entgeltbereiche |
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iGZ/DGB |
Aufteilung
nach "Alten Bundesländern" und "Neuen
Bundesländern einschl. Berlin", wobei das
Einsatzortprinzip gilt |
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BZA/DGB |
Wie
bei iGZ/DGB, Berlin nun einheitlich nach Osttarif |
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AMP/CGB |
Aufteilung
nach "Alten Bundesländern" und "Neuen
Bundesländern einschl. Berlin"; wie zuvor Sitz des
Verleihers entscheidend |
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. |
VIII.
Jahressonderzahlung (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) |
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iGZ/DGB |
Nach
dem 6. Monat: 150 €
Im 3. und 4. Jahr: 200 €
Ab dem 5. Jahr: 300 € |
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BZA/DGB |
Nach
dem 6. Monat: 150 €
Im 3. und 4. Jahr: 200 €
Ab dem 5. Jahr: 300 €
Ab 01.06.2006: Sonderzahlung schon ab 6 Monaten! |
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AMP/CGB |
Keine
Regelung |
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IX.
Jubiläumszahlungen |
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iGZ/DGB |
Keine
Jubiläumszahlungen |
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BZA/DGB |
Keine
Jubiläumszahlungen |
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AMP/CGB |
Betriebszugehörigkeit
2 Jahre 100,- €
Betriebszugehörigkeit 5 Jahre 250,- €
Betriebszugehörigkeit 10 Jahre 500,- €
Betriebszugehörigkeit 15 Jahre 750,- €
Betriebszugehörigkeit 20 Jahre 1.000,- € |
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. |
X.
Kündigungsfristen |
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iGZ/DGB |
bis
4 Wochen: 2 Arbeitstage
bis Ablauf des 2. Beschäftigungsmonats: 1 Woche
bis Ablauf des 6. Beschäftigungsmonats: 2 Wochen |
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BZA/DGB |
Bis
Ende 3 Monate: 1 Woche
Danach Probezeit bis Ende 6 Monate: 2 Wochen
Bei Neueinstellungen (mindestens 3 Monate stand AN nicht in
Arbeitsverhältnis zum Arbeitgeber) innerhalb der ersten 2
Wochen: kann einzelvertraglich auf einen Tag abgekürzt werden |
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AMP/CGB |
während
der 1. Beschäftigungsmonat 2 Werktage
ab dem 2. bis Ende des 3. Beschäftigungsmonat eine Woche
vom 4. bis 6. Beschäftigungsmonat zwei Wochen
ab dann die gesetzlichen Bestimmungen |
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. |
XI.
Laufzeiten |
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iGZ/DGB |
Gültigkeit
des Tarifwerks bis 31. Oktober 2013 |
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BZA/DGB |
Gültigkeit
des Tarifwerks ab 01.07.2010 bis 31.10.2013 |
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AMP/CGB |
Manteltarifvertrag: Laufzeit vom 01.01.2010 bis 31.12.2014
Entgeltrahmentarifvertrag: Laufzeit wie oben
Entgelttarifvertrag:
Gültigkeit ab 01.01.2010 |
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XII.
Tarifentwicklung |
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iGZ/DGB |
1.
Lohnsteigerung ab 01.07.2010
dann zum 01.01.2011
zum 01.05.2011
zum 01.11.2011
zum 01.11.2012 |
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BZA/DGB |
Lohnsteigerungen
zum 01.07.2010 um ca. 2,5 %
zum 01.05.2011 um weitere 2,5 %
zum 01.11.2011 um 1,74 %
zum 01.11.2012 um erneut 2,5 % |
|
AMP/CGB |
zum
01.07.2010 Anstieg um 3,4% (West) und 4,1% (Ost) – ab
01.07.2011 plus 2% in West und 2,5% im Osten |
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. |
XIII.
Vermögenswirksame Leistungen - Betriebliche Altersvorsorge |
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iGZ/DGB |
siehe
"Entgeltumwandlung - betriebliche Altersvorsorge" |
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BZA/DGB |
Für
Betriebliche Altersvorsorge: 13,30 € |
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AMP/CGB |
13,50
€ ab dem siebten Beschäftigungsmonat |
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. |
XIV.
Zuschläge |
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. |
1.
Mehrarbeit |
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iGZ/DGB |
Mehrarbeit
ist die über regelmäßige monatliche Arbeitszeit hinausgehende
Arbeitszeit; Zuschlagspflicht besteht für Zeiten, in denen
über die Schwellenwerte aus § 4.1. bzw. über einen hieraus
gebildeten durchschnittlichen Schwellenwert hinaus gearbeitet
wird Zuschlag: 25 % |
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BZA/DGB |
Überschreitung
der tariflichen Arbeitszeit um mehr als 15 %Zuschlag: 25 % (bei
35 Std. Woche ab der 41. Std.) |
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AMP/CGB |
Zuschlagspflicht
bei Überschreitung der tariflichen Mindestarbeitszeit um mehr
als 20 % Teilzeitbeschäftigte bei mehr als 40 % Überschreitung
geringere Zuschläge in speziellen Branchen (Wach- und
Sicherheitsgewerbe, medizinische und pflegerische Branchen,
Gastronomie, Film- und Fernsehproduktionen, Theater, Bühne)1 |
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. |
2.
Nachtarbeit |
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iGZ/DGB |
Zeitraum
23.00 bis 06.00 Uhr; mehr als 2 Stunden. Zuschlag: 25 %
Regelmäßige Nachtarbeit, Zuschlag: 20 % Typische Nachtarbeit:
kein Zuschlag |
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BZA/DGB |
Zeitraum
23.00 bis 06.00 Uhr Zuschlag richtet sich nach Regelung im
Entleihbetrieb, darf aber höchstens 25 % betragen |
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AMP/CGB |
Zuschlag:
20 % bei mehr als einstündiger Arbeit ab 23.00 Uhr |
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. |
3.
Sonntagsarbeit |
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iGZ/DGB |
Zuschlag
50 % Bei regelmäßiger Sonntagsarbeit richtet sich
Zuschlagshöhe nach Regelung im Entleihbetrieb |
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BZA/DGB |
Zuschlag
richtet sich nach Regelung im Entleihbetrieb, darf aber
höchstens 50 % betragen |
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AMP/CGB |
Zuschlag:
50 % |
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. |
4.
Feiertagsarbeit |
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iGZ/DGB |
Zuschlag
100 % Bei regelmäßiger Feiertagsarbeit richtet sich
Zuschlagshöhe nach Regelung im Entleihbetrieb |
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BZA/DGB |
Zuschlag
richtet sich nach Regelung im Entleihbetrieb, darf aber
höchstens 100 % betragen |
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AMP/CGB |
Zuschlag:
50 %
1. Mai, Ostersonntag, 1. Weihnachtsfeiertag, Neujahr: 100 % |